Unsere Stipendiatin 2013: Brigitta Ambs

Die Mezzosopranistin Brigitta Ambs, geboren 1989 in Neu-Ulm, begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von 8 Jahren, wurde im Klavierspiel unterrichtet und sang in verschiedenen Chören. Seit ihrem 15. Lebensjahr erhielt sie Unterricht im Sologesang, bei dem Tenor Wolfgang Frisch und der Sopranistin Prof. Aud Kjellaug Tesaker. Nach ihrem Abitur absolvierte sie ab 2009 eine studienvorbereitende Ausbildung bei der Mezzosopranistin Cynthia Grose am Konservatorium Mainz und studierte parallel Literatur und Theaterwissenschaften.

 

Von 2011 an studiert sie in der Klasse der Sopranistin Prof. Ursula Targler-Sell an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.

 

Brigitta Ambs sammelte erste Bühnenerfahrung mit dem Süddeutschen Kammerchor, bei den Bad-Hersfelder Opernfestspielen 2011 und bei der Produktion der Oper La Callisto von Francesco Cavalli an der Oper Frankfurt. Um den Opernbetrieb auch einmal von der „anderen Seite“ aus kennen zu lernen absolvierte sie im März 2012 eine Regiehospitanz bei der Einstudierung der Opernproduktion „Hänsel und Gretel“  von Engelbert Humperdinck der Burgfestspiele Bad Vilbel.

 

Bereits in ihrem zweiten Studiensemester, wirkte sie solistisch mit bei der Aufführung des Oratoriums „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy in der Alten Oper Frankfurt, geleitet von Bertrand de Billy.

 

Erfahrungen im Bereich Alte Musik gewann Brigitta Ambs im Juli 2012 mit der Altpartie des „Stabat Mater“ von Giovanni Battista Pergolesi im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz und als „Eva“ in der Oper „Der Tod Abels“ von Johann Heinrich Rolle, mit Aufführungen im Großen Saal der HfMDK und bei den Weilburger Schlosskonzerten.

 

Ab dem Wintersemester 2012 wird sie für solistische Aufgaben bei den Bachvespern in der St. Katharinenkirche Frankfurt und in Wiesbaden eingesetzt.

 

In kammermusikalischer Zusammenarbeit mit dem Pianisten Leonhard Dering gestaltete sie im November 2012 mehrere Liederabende. Wichtige Impulse im Liedgesang erhielt sie dafür in einem Meisterkurs mit Prof. Helmut Deutsch.