Rückblick 2016

 

Samstag, 19. März 2016
vh Ulm – Club Orange – 15 h

Vorstellung der Stipendiaten und Mitgliederversammlung

 

Wir bedanken uns herzlich bei den Stipendiaten Herrn Deml, Frau Reineboth und Herrn Zhang für die Vorstellung am 19. März 2016 im Atelier der vh Ulm.

Weiterer Dank gilt Herrn Marcus McLaren und Frau Zhang für die Klavierbegleitung.

 

Fotos:

Viola Lachenmann (r.), 1. Vorsitzende, und Georg Vallant (l.), 2. Vorsitzender, bei der Begrüßung

 

Sandra Reineboth (r.) und Marcus McLaren (l.)

 

Marc Deml (r.) und Marcus McLaren (l.)

 

Herr Zhang (r.) und Frau Zhang (l.)

 

Gruppenbilder nach dem Konzert.

 

 

 

Samstag, 2. April
Theater Ulm, 17:30 h, Oberes Foyer

Der Lohengrin am Theater Ulm: "Das traurige Wunder"

 

Anbei finden Sie den Vortrag von Operndirektor und Ehrenmitglied des RWV Ulm/Neu-Ulm Herr Matthias Kaiser zum Lohengrin: "Das traurige Wunder".

 

Sa/So, 21. und 22. Mai 2016

Wochenendreise nach Bayreuth

Wochenendreise des Richard Wagner Verbands Ulm/Neu-Ulm nach Bayreuth und die Fränkische Schweiz am 21./22. Mai 2016 zur Feier von Richard Wagners 203. Geburtstag

 

12 Wagnerianer machten sich am frühen Morgen des 21. Mai 2016 bei Kaiserwetter mit einem Bus auf nach Bayreuth und die Fränkische Schweiz. Da wir im Bus schon mal ein Gläschen Schaumwein tranken, war es eine recht kurzweilige Fahrt. Pünktlich kamen wir um 10.30 h an und wurden bereits von unserer Führerin am „Pianohaus Steingräber“ erwartet. Wir bestaunten den Rokokosaal, in dem Kammerkonzerte und Lesungen stattfinden und ein Flügel steht, auf dem schon Franz Liszt gespielt hat. Danach ging es in die Klavierfabrik. Die Firma Steingräber ist eine der wenigen Firmen, die Klaviere und Flügel noch überwiegend von Hand herstellen. Wir waren sehr beeindruckt über die Produktionsstätten und die aufwändige Arbeit mit den Hölzern.

 

Danach gab es ein leckeres Mittagessen in der Traditionsgaststätte „Oscar“, der wir auch während der Festspielzeit immer gerne einen Besuch abstatten.

 

Bald ging es aber wieder weiter, denn wir wollten das neue Richard Wagner Museum ausführlich bestaunen. Im Haus Wahnfried, dem früheren Wohnhaus der Familie Wagner, ist das Leben der Familie Wagner zu sehen, die Räume wurden so eingerichtet wie sie zu Lebzeiten der Familie waren. Auch eine Brille und andere persönliche Gegenstände Wagners zogen uns in ihren Bann. Im Keller standen wir ehrfurchtsvoll vor der Originalpartitur von „Tristan und Isolde“ und sahen den Entstehungsprozess in den verschiedenen Entwurfsstadien. Auch die „virtuelle Partitur“ mit interaktiven Elemente begeisterte – zumal wenige Besucher vor Ort waren und wir daher ausführlich experimentieren konnten.

 

Im „Siegfriedhaus“, das nicht groß verändert wurde, wird die Verstrickung der Familie Wagner in die NS-Zeit geschildert. Sehr interessant ist der Neubau, der sich sehr unauffällig in den wunderschönen Garten einfügt, die meisten Bäume konnten stehen bleiben, sodass sich die Atmosphäre nicht verändert hat. Natürlich standen wir am Grab von Richard und Cosima und seinen Hunden Russ und Marke. Im Neubau sind Kostüme und Bühnenmodelle zu bewundern, eine wirklich gelungene Museumskonzeption.

 

Einige labten sich noch an einem Kaffee im neuen Café im Park, dann holte uns der Bus ab und auf ging es nach Lindenhardt zur Brauerei Kürzdörfer, wo wir uns am leckeren Bier erfreuten und mit Schnitzel und Obatzda satt essen konnten.

 

In unserem Hotel fielen einige erschöpft ins Bett, andere schauten gemeinsam Fußball und ein paar ganz Wackere machten noch einen Spaziergang zum Festspielhaus, das uns friedlich in der lauen Sommernacht begrüßte.

 

Nach einem Frühstück am Sonntag, dem 203. Geburtstag des Meisters (!), machten wir uns auf nach Sanspareil, aber nicht, bevor wir einen Schlenker zum Festspielhaus machten. Ohne das Festspielhaus zu besuchen, darf kein Bayreuth-Ausflug vergehen. Wir konnten leider keine Führung bekommen, es wird noch gebaut, aber die Umhüllung des Hauses ist weg, es erstrahlt wieder in neuem Glanz. Bis zur Premiere am 25.Juli wird von der Baustelle nichts mehr zu sehen sein.

 

Dann aber Sanspareil – wir hatten eine Führung im morgenländischen Bau, den sich die kunstbeflissene Markgräfin Wilhelme als Sommerhäuschen bauen ließ, danach ging es auf Burg Zwernitz mit ihrem herrlichen Blick auf die Fränkische Schweiz, die uns immer wieder begeistert. Den sich daran anschließenden Spaziergang durch den Wald zum Naturtheater genossen wir sehr.

 

Mit dem Mittagessen hatten wir dann zunächst Pech. Unser Lieblingsbiergarten „Will“ in Schederndorf hatte wegen eines Wald- und Wiesenfestes geschlossen und unser nächster angesteuerter Biergarten „Brauerei Hübner“ macht von 12 – 13. 30 h Mittagspause, das verstehe einer!

 

Wir hatten dann aber die gute Idee, nach Huppendorf zu fahren, da gibt es in der Brauer Grasser das bekannte und leckere „Huppi“. Mit Mühe fanden wir Plätze – einige mussten sich in die Gaststätte setzen, denn in der Sonne war es sehr heiß – aber das Essen war super lecker, Hähnchen, Wildschweinbraten und Fitnessteller schmeckten vorzüglich.

 

Bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten, bestaunten wir im Park von Schloss Seehof die Wasserspiele und hatten eine exzellente Führung im Sommer- und Jagd-Schloss, ein Besuch ist jedem zu empfehlen.

 

Voll neuer Eindrücke, gutem Essen und Bier machten wir uns auf den Heimweg und kamen glücklich gegen 20 h in Ulm an.

 

Ich danke allen Mitreisenden und unserem Fahrer Josef, der uns sicher und freundlich die zwei Tage begleitete.

 

Viola Lachenmann


1. Vorsitzende