Rückblick 2018

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Bayreuth - nie gereut!
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Ein persönlicher Erfahrungsbericht von Viola Lachenmann

 

Unsere Festspiele begannen bereits vor der offiziellen Eröffnung mit dem Besuch der Generalproben von „Tristan und Isolde“ und „Der Fliegende Holländer“. Beide Aufführungen haben uns sehr gut gefallen. Die Atmosphäre in der Generalprobenwoche ist locker, viele Künstler der Bayreuther Festspiele sind zu sehen, die jeweils Karten für die Generalproben erhalten, die sie an Familie und Freunde weitergeben dürfen. So haben wir Karten von Eric Laporte bekommen, der heuer zum ersten Mal auf dem grünen Hügel einen der Brabantischen Edlen in der Neuproduktion des „Lohengrin“ sang. Seine Frau Mara und er erfreuten uns in den Pausen des Tristan mit einem wunderbaren Picknick im Park – auf diesem Wege noch mal vielen Dank für die Karten und die Zeit mit euch!

 

Am Tag vor der Premiere, am 24. Juli, hatte eine viel beachtete Uraufführung Premiere im Reichshof auf der Maximilianstraße: „Der verschwundene Hochzeiter“ mit unserem ehemaligen Stipendiaten Alexander Kiechle in einer der beiden Hauptrollen – er sang den Hochzeiter! Er hat die schwere Rolle mit Bravur gemeistert und wurde mit Bravorufen gefeiert. Wir trafen einige Tage später den Komponisten des „Hochzeiters“, der Alexander Kiechle sehr lobte, und – wie wir – davon überzeugt ist, dass er in nicht allzu ferner Zukunft im Festspielhaus singen wird. Wir sind sehr stolz, dass wir Alexander Kiechle das Stipendium im Jahr 2012 ermöglichen durften.

 

Die Location des Reichshofs gefiel uns sehr, ein schöner Innenhof, in dem wir vorher – bei herrlichem Wetter – noch einen Drink zu uns nahmen und anschließend feierten. Der Reichshof ist ein altes Kino aus der Stummfilmzeit mit Orchestergraben und einer gewölbten Decke, hat deshalb eine wunderbare Akustik. Die Musik erinnerte mich an Minimalmusik, es war ein Klangrausch mit bewegten Bildern, die Geschichte selbst wurde vorher erzählt.

 

Die Festspiele begannen mit dem Grabsingen um 10 h am 25. Juli. Viele Menschen hatten sich um das Grab von Richard Wagner versammelt, einige Chormitglieder sangen unter dem Dirigat von Eberhard Friedrich mit Bläsern ein Stück aus den Meistersingern, der Orchestervorstand sprach kurze, aber eindringliche Worte – er betonte die Internationalität der Festspiele und machte darauf aufmerksam, dass auch Richard Wagner flüchten musste und seinen „Lohengrin“ erst 10 Jahre nach der Uraufführung durch Franz Liszt in Weimar hören konnte – er überlebte nur mit Hilfe vieler Freunde.

 

Die Sicherheitsmaßnahmen rund um den Hügel haben sich nicht verändert. Es ist nicht mehr möglich, ab 14 h mit einem Auto vor das Festspielhaus zu fahren. Dadurch ist es sehr ruhig. Am Premierentag gibt es ein großes Aufgebot an Polizei, neu ist die Pferdestaffel aus München, die bei der Politik besonders beliebt ist. Nur wer eine Karte für die Premiere hatte, durfte hinter die Absperrungen auf den Vorplatz des Festspielhauses. Es waren wieder viele Schaulustige gekommen, die neugierig auf die Prominenz – in brütender Hitze - warteten. Königlicher Glanz wie im vergangen Jahr fehlte, Schauspieler Udo Wachtveitel, der jedes Jahr kommt und Francis Fulton-Smith habe ich gesehen, Thomas Gottschalk mit Frau und Sohn und Schwiegertochter, Günther Maria Halmer und Frau Wöhrl, Frau Sixt und viele Politiker/-innen. Großes Medieninteresse rief Christian Lindner mit seiner neuen Freundin hervor, Jens Spahn war mit seinem Mann gekommen und viele andere, natürlich Markus Söder mit Gattin und Angela Merkel mit Joachim Sauer.

 

Dann erhob sich der Vorhang zur Neuinszenierung des „Lohengrin“ mit Bildern von Leo Rauch und Rosa Loy. Die Bühnenbilder waren tatsächlich gigantisch, aber leider enttäuschte mich die Inszenierung, die schlichtweg keine war. Interessante Bühnenbilder und schöne Kostüme machen keine spannende Aufführung. Personenführung? Nicht vorhanden! Der Chor stand meist bewegungslos herum, die wunderbaren Sänger agierten zwar, aber es gab keine Spannung, ich langweilte mich.

 

Dennoch großer Jubel des Publikums, vor allem natürlich für die wunderbaren Sänger, Piotr Beczala als Lohengrin war fantastisch, Anja Harteros als Elsa ebenso, Waltraud Meier als Ortrud (sie wurde zu Recht sehr gefeiert, es war ihr Abschied von der Bayreuther Bühne) und der wunderbare Georg Zeppenfeld als König Heinrich und natürlich für Christian Thielemann, den fantastischen  Chor und das Orchester. Die Kritik in den Medien war sehr gespalten. Meist wurde die statische Inszenierung bemängelt – eigentlich sollten wir im 20. Jahrhundert über das Rampensingen hinaus sein, schade. Leider ist aber eher zu befürchten - wie ein Redakteur des „Tagesspiegel“ schrieb -, dass die „Post-Regietheater-Zeit“ angebrochen sei, oh weh. Für mich hat sich wieder einmal bestätigt, dass eine Oper ein Gesamtkunstwerk ist, die wunderbarsten Sänger unter der Leitung meines Lieblingsdirigenten Christian Thielemann können keinen spannenden Opernabend gestalten, wenn die Regie nicht stimmt bzw. gar nicht vorhanden ist.

 

Nach der Premiere ging es zum Staatsempfang ins Neue Schloss.  Söder begrüßte seine Gäste, etwas später kamen die Künstler der Aufführung dazu, Wein und Bier flossen in Strömen, es gab (viel zu viel) zu essen. In der lauen Sommernacht machte es besonders viel Freude.

 

Dann begann der „Alltag“ in Bayreuth. Ich hatte in der Premierenwoche noch eine Karte für die „Meistersinger von Nürnberg“ – eine Produktion, die mich völlig begeistert. Über die Regie lässt sich streiten – den meisten gefällt sie, einigen nicht (siehe z.B. die Kritik von Matthias aus dem Vorjahr). Dazu erstklassige Sänger – allen voran Michael Volle als Hans Sachs und Martin Kränzle als Beckmesser – ein geniales Paar, Klaus Florian Vogt als Stolzing – Herz was willst du mehr? Besser geht es einfach nicht. Großer Jubel und Trampeln nach der Vorstellung.

 

Mit Spannung wurde die „Walküre“ erwartet, die – ein absolutes Novum in Bayreuth – ohne den restlichen „Ring“ einzeln unter der Leitung von Placido Domingo aufgeführt wurde. Es war wunderbar – auch wenn vielfach das Dirigat Domingos bemängelt wurde und er am Ende viele Buh-Rufe abbekam (welche Anmaßung des Publikums!) – ich genoss die Aufführung in vollen Zügen. Die Bühnenbilder von Alexandr Denic begeistern mich immer wieder, erstklassige Sänger – Catherine Foster als Brunhilde, John Lundgren als Wotan, Anja Kampe und Stephen Gould als Sieglinge und Siegmund – fantastisch! Großer Jubel und – nicht nur bei mir – große Wehmut, dass es keinen Castorf-Ring mehr gibt.

 

Ein Jahr ohne „Ring“ in Bayreuth – er fehlt. 2020 wird es einen neuen geben – gerüchteweise in der Regie von Tatjana Gürbaca. Eine Frau wird also wohl den neuen „Ring“ inszenieren – lassen wir uns überraschen wie sie Wagners Bild der Frau aufarbeiten wird. Der wunderbare Günther Goissbröck wird den Wotan singen – das wird sicherlich großartig, wie sein Auftritt als Stargast beim Konzert der Stipendienstiftung zeigte.

 

„Alltag“ in Bayreuth heißt für uns auch Besuch des wunderbaren Kreuzsteinbads, bei der Hitze ein besonderer Genuss, Besuch von Biergärten und Ausflüge in die Fränkische Schweiz. Auf einem dieser Ausflüge hatten wir eine Führung im Schloss Wiesentfels,  einem „Dornröschenschloss“ zwischen Scheßlitz und  Hollfeld, das auf einem Dolomitsporn über dem Dorf ragt. Es ist nicht leicht zu finden und kann nur sonntags um 14 h und 15 h besichtigt werden. Es ist ca. 500 Jahre als und nicht bewohnt, allerdings werden in der hübschen Schlosskapelle seit 2010 Trauungen durchgeführt. In den Sommermonaten finden regelmäßig Veranstaltungen des Fränkischen Theatersommers im Schlosshof oder der Kapelle statt. Es wurden auch Filmaufnahmen für den vierten „Fünf-Freund-Film“ gedreht. Ein lohnender Ausflug, sehr zur Nachahmung empfohlen! Das ganze Tal entlang der Wiesent ist wunderschön. Es erinnert mit seinen riesigen Felsen an norwegische Fjorde, man meint, Trolle haben sich in das Tal verirrt.

 

Mehr zufällig entdeckten wir, dass das Restaurant „Waldhütte“ renoviert und wieder eröffnet war. Das Lokal ist sehr hübsch geworden, die Lage mitten im Wald einfach großartig – und das Essen schmeckte vorzüglich! Richard Wagner ist mit seiner Familie immer wieder dort gewesen.

 

Natürlich besichtigen wir auch das neu eröffnete Markgräfliche Opernhaus, ein wunderbares Kleinod!

 

In diesem Jahr fand zum zweiten Mal der „Diskurs Bayreuth“ in Haus Wahnfried statt. Namhafte Referenten wie Thea Dorn, Feridun Zaimoglu, Gerhart Baum, Bernd Feuchtner, Hans R. Vaget und andere referierten und diskutierten im großen Saal von Haus Wahnfried drei Tage zum Thema „Verbote (in)der Kunst“. Zahlreiche Regisseure und Opernintendanten, z.B. der frühere Intendant der Stuttgarter Oper, Jossi Wieler, nahmen als Zuhörer teil, es entspannten sich lebhafte interessante Diskussionen, auch zum Thema Zukunft der Oper und der Kultur in Deutschland. Es wäre zu wünschen gewesen, dass sich mehr Festspielgäste im Publikum eingefunden hätten.

 

Dann waren sie da – 250 junge hoch begabte Künstler und Künstlerinnen aus 41 Nationen entdeckten den Grünen Hügel. Wir hatten drei Stipendiaten den Besuch in Bayreuth ermöglicht: Viktoria Kassel (Oboe), Oxana Poliarush (Sopran) und Sören Bindemann (Violine). Die Stipendiaten lernten sich gleich am Tag ihrer Ankunft kennen. Im hübschen Lichthof der Handwerksammer, in der die meisten Stipendiaten/-innen auch wohnten, fand der „Fränkische Abend“ statt – mit leckeren fränkischen Würstchen und natürlich Bayreuther Bier (wer lieber Antialkoholisches bevorzugte, kam natürlich auch nicht zu kurz). Am Morgen danach der offizielle Empfang in der Walhall-Lounge oberhalb des Festspielhauses durch Dr. Stefan Specht, dem Vorsitzenden der Stipendienstiftung, Festspielleiterin Katharina Wagner, Holger v. Berg, Geschäftsführer der Festspiele, des 1. Bürgermeisters von Bayreuth und Horst Eggers, dem Präsidenten des Richard Wagner Verbands International. Danach Führung durch das Festspielhaus, das alle sehr beeindruckte. Die Stipendiaten konnten drei Aufführungen erleben: „Lohengrin“, „Der Fliegende Holländer“ und „Parsifal“. Vom „Parsifal“ waren unsere Stipendiaten nach eigenem Vernehmen am meisten beeindruckt.

 

Vor dem „Holländer“ hatte die Festspielleitung - wie bereits im letzten Jahr – die Vorsitzenden und Begleiter der Stipendiaten zu einem kleinen Empfang auf den Balkon des Festspielhauses eingeladen, was uns sehr erfreute. Zum Abschluss der ausgefüllten Tage dann das große internationale Stipendiatenkonzert, in dem einige der jungen Künstler und Künstlerinnen erstaunliche Leistungen zeigten. Danach wurde Abschied gefeiert – die Tage sind nach Meinung aller viel zu schnell vergangen.

 

Viel zu schnell vergangen sind auch meine drei Wochen in Bayreuth – ich musste aus meinem Paradies heraus und nach Hause fahren. Ich habe jede Minute genossen, bei dem herrlichen Wetter auch keine Kunst. Einen so stabilen Sommer konnte ich bisher noch nie erleben.  Ich danke für viele wunderbare Begegnungen, gute Gespräche, herrliche Aufführungen und gratuliere der Festspielleitung für die gelungenen Festspiele.

 

 

Bye bye Bayreuth – wir sehen uns im Juli 2019!

 

 

 

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Richard Wagner Verband Ulm/Neu-Ulm in Feierlaune!
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Nach 4 Stunden war es „geschafft“ – unser Superkonzert zu unserem 10jährigen Bestehen war zu Ende! Die Begeisterung bei allen Zuhörern und Mitwirkenden war groß.

 

Am Anfang war meine Idee – mein Traum, zu unserem 10jährigen Bestehen ein „Superkonzert“ zu veranstalten. Allen Unkenrufen „das schaffen wir finanziell nicht“, „es wird unser Ruin“, „es kommen nicht genug Zuhörer“, „wo finden wir einen Raum“, „wer soll so viel Geld spenden“ und vieles mehr – habe ich getrotzt. Mit viel Enthusiasmus, Begeisterung und Willen riefen wir dazu auf, uns Geld zu spenden – und – was soll ich sagen? Es wurden viele große und kleine Beträge gespendet – insbesondere danke ich der Firma Gold Ochsen, der Sparkasse Ulm, der Alkmaion UG und ganz vielen anderen Mitgliedern und Freunden, die uns große und kleine Beträge gespendet haben.

 

Schaffe ich es, Vinke und seine Frau nach Ulm zu locken? Ich habe es geschafft, unser Ehrenmitglied war sofort bereit, mit seiner Frau Sabine zu uns nach Ulm zu kommen und zu singen – welche Freude! An dieser Stelle mein herzlichster Dank an Sabine und Stefan Vinke und ihrer Pianistin Larissa Kurmaschewa, die den Abend zu einem echten Ereignis werden ließen.

 

Raum finden? Das Stadthaus Ulm war frei an einem Tag, an dem Stefan Vinke gerade einmal „frei“ hatte, er war gerade bei den Proben zum „Siegfried“ in München.

 

Kommen die Stipendiaten? Sie kamen! 10 von unseren bisher 19 Stipendiaten, die wir nach Bayreuth schicken durften, haben freudig zugesagt – die anderen hatten schon andere Verpflichtungen für diesen Abend.

 

Finden wir eine Klavierbegleitung? Wir fanden – unser „Haus- und Hofpianist“ Marcus McLaren war sofort bereit, die Stipendiaten – in gewohnt hervorragender Qualität – zu begleiten.

 

Kommen auch genügend Zuhörer? Sie kamen! Nach inspirierenden Artikeln in der Südwestpresse und der Neu-Ulmer Zeitung und vielen E-Mails strömten die Zuhörer nur so in den großen Saal des Stadthauses – ca. 200 an der Zahl – trotz großer Konkurrenz eines Neujahrskonzerts des Theaters Ulm und vielen anderen Veranstaltungen.

 

Finden wir Prominenz für Grußworte? Wir fanden! Für die Stadt Ulm durften wir Frau Kulturbürgermeisterin Iris Mann begrüßen, den zukünftigen Intendanten des Ulmer Theaters, Kay Metzger und Horst Eggers, den Präsidenten des Internationalen Richard Wagner Verbands, der eigens aus Bayreuth angereist war. Vielen Dank an alle Redner für Ihr Kommen und Ihre begeisterten Grußworte. Da unser Ehrenmitglied, Operndirektor Matthias Kaiser, das Neujahrskonzert moderieren durfte, konnte er leider erst zum Schluss dazu stoßen – wir durften Grußworte von ihm verlesen.

 

Jetzt konnte nichts mehr schief gehen! Auch der Lärm des „Narrensprungs“ auf dem Münsterplatz war verebbt – kurz nach 18 Uhr starteten wir durch. Nach Grußworten ging es los: Klavier, Trompete, Sopran, Mezzo-Sopran, Bariton, Bass – vom Lied über Arien bis zu Wagnerrollen.

 

Großer Jubel am Ende für alle Mitwirkenden!

 

 

Uff – 2 Stunden und 25 Minuten – das war der erste Teil des Abends – aber einem richtigen Wagnerianer zaubert diese Zahl nur ein Lächeln ins Gesicht. Nach der Pause erfreuten uns Sabine und Stefan Vinke, am Flügel begleitet von Larissa Kurmaschewa, mit Liedern von Liszt, Strauß, einer wunderbaren „Brautgemachsszene“ aus dem „Lohengrin“ und Auszügen aus „Andrea Chanier“. Größter Jubel für meinen Lieblingstenor (das stimmt!) und seine Frau Sabine.

 

Anschließend wurde mit vielen Künstlern und Besuchern im Stadthauscafé, das eigens für uns am Sonntag Abend ein wunderbares Buffet aufgebaut hatte, noch lange gefeiert.

 

Danke!

 

Viola Lachenmann

1. Vorsitzende

 

Begeisterte Stimmen:

„Herzlichen Glückwunsch zum super Konzerterfolg“

„Das war ein tolles Konzert, allen, mit denen ich gesprochen habe, hat es ausgesprochen gut gefallen“

„Herzlichen Glückwunsch zu der tollen Veranstaltung“

 

 

 

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Jubiläumskonzert zum 10-jährigen Bestehen
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Pressemeldung Südwest Presse

Pressemeldung Augsburger Allgemeine

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Programm

 

Großes Jubiläumskonzert zum 10-jährigen Bestehen
des RWV Ulm/Neu-Ulm e.V.
mit unseren Stipendiaten und den Stargästen


Sabine und Stefan Vinke


21. Januar 2018 - 18 Uhr
Stadthaus Ulm

 

Der Richard Wagner Verband wird 10 Jahre alt. Dieses Jubiläum feiern wir mit einem großen Jubiläumskonzert im Stadthaus Ulm.

 

Programm:

Begrüßung durch 1. Vorsitzende Viola Lachenmann

Grußworte Kulturbürgermeisterin Iris Mann

Grußworte Kay Metzger, Intendant Theater Detmold

Grußworte Horst Eggers, Präsident Internationaler Richard Wagner Verband

Verlesung Grußworte Matthias Kaiser, Operndirektor, Theater Ulm

 

Moderation 1. Teil: Markus Tatzig, Dramaturg, Stipendiat 2013

 

Georg Michael Grau, Pianist, Stipendiat 2014
Chopin, Etüde, As-Dur, R. Strauß/Reger, „Morgen“

Liszt, Konz. Etüde Des-Dur, „Un sospiro“

 

Brigitta Ambs, Mezzosopran, Stipendiatin 2013
Franz Schubert: Auf dem See, Auflösung
Richard Wagner: Der Tannenbaum

 

Don Lee, Bass, Stipendiat 2015
Wagner: Der fliegende Holländer, Arie des Daland:

„Mögst Du, mein Kind, den fremden Mann“,

Chopin, Tristezza, Bearbeitung nach op. 10/3

Marc Deml, Trompete, Stipendiat 2016
J. Hubeau, Sonate für chromatische Trompete, 3. Satz,

Del Staiger: Karneval in Venedig, Fankasia Brillante

 

Miriam Galonska, Sopran, Stipendiatin 2017

Dvorak, Arie der Rusalka, „Lied an den Mond,

Franz Schubert, „Auf dem Wasser zu singen“

 

Konstantin Krimmel, Bariton, Stipendiat 2017

R. Schumann, Die beiden Grenadiere,

Wagner, aus: Tannhäuser, 3. Akt, Lied an den Abendstern

 

Janis Pfeifer, Pianist, Stipendiat 2015

Stücke aus Debussys „Chrildren´s Corner

Doctor Gradus ad Parnassum
The little Shepherd
Golliwog's Cakewalk

 

Alexander Kiechle, Bass, Stipendiat 2012

C. Loewe, „Die Uhr“,
R. Wagner, aus „Götterdämmerung“, Hagens Wacht, „Hier sitz´ ich zur Wacht

 

I Chiao Shih, Mezzosopran, Stipendiatin 2014

Clara Schumann, „Die Lorelei“,

Wagner aus „Rheingold“, Szene der Erda, „Weiche, Wotan, weiche!“

 

Die Künstler werden am Flügel begleitet von Marcus McLaren.

 

P A U S E


Stefan Vinke, Heldentenor
Franz Liszt, Im Rhein, im schönen Strome
Ihr Glocken von Marling

Richard Strauss, Die Nacht, Morgen, Zueignung

 

Sabine und Stefan Vinke, Sopran und Tenor

Wagner, Lohengrin, „Brautgemach“

Andrea Chénier, La mamma morta, Come un bel di di Maggio,
Vicino a te

 

Sabine und Stefan Vinke werden am Flügel begleitet von Larissa Kurmatschewa